Der Container im Kopf (I)

04.05.2010 in Container

Container sind das Medium der Globalisierung. Sie sind allgegenwärtig. Auf hoher See, im Hafen, am LKW und auf der Eisenbahn repräsentieren sie ein lückenloses Weltwirtschaftssystem. Aber auch abseits ihres ursprünglichen Verwendungszwecks, prägen sie unseren Alltag. Sie werden als Arztpraxen, Bauleitungsbüros und Baustellenunterkünfte genutzt. Sie kommen als Banken, Bürogebäude und Hotels zum Einsatz. Sie sind mal Jugendzentrum, mal Schule, mal Wohnheim. Kurz: Ohne Container geht heute gar nichts mehr. Naheliegend also, dass IMPORT⁄EXPORT auf Container baut.

The Box. A Revolution. A Story. Im Zentrum von IMPORT⁄EXPORT steht ein Container, der mit Geschichten gefüllt wird. Als Behältnis wird er Erzählungen von Migration und Mobilität in sich aufnehmen. Als Magnet wird er Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Als Vehikel wird er dem Programm der Interkultur dienen. Als Medienlabor wird er mit ausreichend Werkzeugen und Knowhow ausgerüstet, um im breiten Spektrum des Cross Media Storytelling produzieren und senden zu können.

Mit diesen Worten wurden Ende 2009 die ersten Konzepte für IMPORT⁄EXPORT getextet. Im Mai 2010 wird nun der erste Container am Wiener Rathausplatz stehen. Zur Eröffnung der Wiener Festwochen. In unmittelbarer Nachbarschaft des Burgtheaters. Mitten im Herzen der Stadt.

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